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Von Informationslücken zu digitaler Transparenz – Patientendaten entlang des Behandlungsverlaufs

24. Juni 2025 durch
Dr. Maximilian Weiß
Bei der Versorgung chronisch kranker Menschen fehlt es häufig nicht an Daten. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, Informationen aus verschiedenen Systemen zusammenzuführen und über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg verfügbar zu machen. Viele Versorgungsabläufe folgen ähnlichen Schritten: Patientinnen und Patienten werden aufgenommen, Messwerte regelmäßig erfasst, Auffälligkeiten weitergeleitet und der Verlauf in festgelegten Abständen überprüft. Dabei müssen strukturierte Daten zwischen verschiedenen Berufsgruppen und IT-Systemen ausgetauscht werden. Fehlen einheitliche Formate und eindeutige Zuordnungen, entstehen vor allem an den Übergängen Informationslücken.

Kleine Funktionen, die große Lücken schließen

Eine eindeutige Kennung für den gesamten Behandlungsverlauf sorgt dafür, dass einzelne Behandlungsepisoden und Nachsorgeprozesse korrekt zugeordnet werden.

Strukturierte Statusmeldungen anstelle reiner Freitextnotizen ermöglichen es, Veränderungen automatisiert zu erkennen und in Triage-Regeln einzubeziehen.

Zusätzliche Kontextinformationen zu Messungen helfen dabei, Abweichungen richtig einzuordnen und unnötige Warnmeldungen zu vermeiden.

Ein FHIR-konformer Export ermöglicht es, Daten bei Bedarf strukturiert an andere Systeme zu übertragen.

Warum HL7 FHIR für die Interoperabilität wichtig ist

Proprietäre Datenformate erschweren häufig den späteren Datenaustausch und erhöhen den Aufwand bei Migrationen. HL7 FHIR schafft eine standardisierte Grundlage, um Gesundheitsdaten zwischen unterschiedlichen Systemen strukturiert bereitzustellen. Dadurch lassen sich Schnittstellen vereinheitlichen und Integrationsrisiken reduzieren.

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